Außerordentlicher Kongress zur Statutenreform des LCGB

Die Arbeitswelt befindet sich in einem stetigen Wandel. Neue gesellschaftliche, wirtschaftliche und arbeitsmarktpolitische Herausforderungen stellen auch die Gewerkschaften vor die Aufgabe, ihre Strukturen und Arbeitsweisen regelmäßig zu überprüfen und weiterzuentwickeln.

Vor diesem Hintergrund fand am 28. Oktober 2026 der außerordentliche Kongress des LCGB zu einer Reform seiner Statuten statt. Rund 200 Delegierte aus allen Strukturen des LCGB kamen zusammen, um über die vorgeschlagenen Anpassungen der Statuten zu beraten und abzustimmen.

Im Mittelpunkt der Reform standen die Weiterentwicklung der bestehenden Strukturen, die Optimierung interner Abläufe sowie eine zielorientiertere Organisation der gewerkschaftlichen Arbeit nah an den Menschen. Vor allem ging es darum, die Voraussetzungen für ein wirksames und auf die Bedürfnisse der Mitglieder ausgerichtetes gewerkschaftliches Handeln nachhaltig zu stärken.

Bereits im Vorfeld des Kongresses fanden zahlreiche Konsultationen innerhalb der verschiedenen Strukturen des LCGB statt. Ziel war es, einen breiten und offenen Austausch über die zukünftige Ausrichtung der Gewerkschaft zu ermöglichen und die unterschiedlichen Perspektiven und Anregungen in den Reformprozess einzubeziehen. Die dabei eingebrachten Ideen und Anmerkungen flossen in die Ausarbeitung des Reformprojekts ein.

Auf dem außerordentlichen Kongress wurden die neuen Statuten einstimmig angenommen. Die neuen Statuten treten am 1. Januar 2027 in Kraft.

Mit der Statutenreform schafft der LCGB eine zeitgemäße organisatorische Grundlage für die kommenden Jahre. Die Reform soll dazu beitragen, die Handlungsfähigkeit der Gewerkschaft langfristig zu stärken und sicherzustellen, dass der LCGB auch in Zukunft die Interessen seiner Mitglieder konsequent und wirkungsvoll vertreten kann.

 

Zurück zur Übersicht