Gemeinsam für die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz: Eine zentrale Herausforderung für die Zukunft!

Die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein wichtiges Thema! Im Rahmen der von der Gewerbe- und Grubenaufsicht (ITM) organisierten Konferenz „Gemeinsam für die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ tauschten sich Experten und Gäste über die Herausforderungen im Zusammenhang mit psychosozialen Risiken aus.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der europäischen Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze“ 2026–2028 der EU-OSHA statt, die am 13. Oktober 2026 gestartet wurde.

Zahlen, die aufhorchen lassen

Psychosoziale Risiken gewinnen in der Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Europaweit sprechen die Zahlen für sich:

  • 45 % der Beschäftigten geben an, am Arbeitsplatz Risiken ausgesetzt zu sein, die ihr psychisches Wohlbefinden beeinträchtigen.
  • 29 % leiden unter Stress, Angstzuständen oder Depressionen, die durch ihre Arbeit verursacht oder verstärkt werden.

Arbeitsminister Marc Spautz betonte die Bedeutung des Sozialdialogs, um konkrete Lösungen zu finden. Marco Boly, Direktor der ITM, ging seinerseits auf die Entwicklung des Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz ein: Während früher die körperliche Sicherheit im Mittelpunkt stand, muss die Prävention heute auch unsichtbare Risiken, die Arbeitsorganisation und die zunehmende Auflösung der Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben berücksichtigen.

Fünf Prioritäten für einen besseren Schutz der Beschäftigten

Die Kampagne konzentriert sich insbesondere auf fünf Handlungsfelder, wobei besonders gefährdeten Beschäftigtengruppen besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird:

  1. Bewertung und Management psychosozialer Risiken;
  2. Prävention von Mobbing, sexueller Belästigung und Gewalt;
  3. Zusammenhänge zwischen körperlichen Risiken und psychischer Gesundheit;
  4. Psychosoziale Risiken im Gesundheits- und Sozialwesen;
  5. Förderung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz.

 

Psychische Gesundheit – eine gemeinsame Verantwortung!

Die psychische Gesundheit der Beschäftigten zu schützen bedeutet, gesündere, menschlichere und respektvollere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Ein Ziel, das Prävention, gemeinsames Engagement und einen starken Sozialdialog erfordert!

 

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