Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr: Der LCGB vertritt seine Prioritäten

Am 21. Juli 2026 nahmen Paul GLOUCHITSKI, Gewerkschaftssekretär des LCGB, und Dominique MACHADO, Präsident des Fachverbands LCGB-Transport, am Lenkungsausschuss zur Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr teil, der jährlich vom Ministerium für Mobilität organisiert wird.

Bei dieser Gelegenheit wurden mehrere wichtige Themen angesprochen, darunter insbesondere:

  • Sicherheitskabinen: Diese sind mittlerweile in fast der Hälfte der im Einsatz befindlichen Fahrzeugflotte verbaut. Zudem müssen künftig alle neu in Betrieb genommenen Fahrzeuge mit dieser Vorrichtung ausgestattet sein. In diesem Zusammenhang hat der LCGB darauf bestanden, dass deren Einsatz vorrangig auf den als besonders gefährdet eingestuften Linien erfolgen muss, um den Schutz der Fahrer dort zu beschleunigen, wo das Risiko von Übergriffen am höchsten ist.
  • Der Stand des Gesetzentwurfs Nr. 8335 zu Sicherheit, Schutz, öffentlicher Ordnung und Videoüberwachung im öffentlichen Nahverkehr: In diesem Zusammenhang bekräftigte der LCGB seinen Vorschlag, Sicherheitskräfte auf den am stärksten gefährdeten Linien und zu den kritischen Fahrzeiten einzusetzen, ähnlich wie bei der bereits bestehenden Regelung bei der CFL und seit kurzem auch bei Luxtram, wo sich diese Maßnahme als wirksam erwiesen und großen Erfolg gehabt hat.
  • Auch das Tragen von Bodycams durch Busfahrer war Gegenstand einer Debatte: In diesem Zusammenhang wies der LCGB darauf hin, dass diese Maßnahme bereits in mehreren Nachbarländern angewendet wird und dass derzeit in einem der Anrainerstaaten ein Gesetzentwurf ausgearbeitet wird, um deren Einsatz auf Busfahrer auszuweiten. Die Gewerkschaft ist der Ansicht, dass diese Technologie auch in Luxemburg ein zusätzliches Instrument zur Prävention, Abschreckung und zum Schutz der Fahrer darstellen würde und gleichzeitig die Feststellung des Sachverhalts im Falle eines Vorfalls erleichtern würde.

 

Abschließend ist der LCGB der Ansicht, dass der Kampf gegen Übergriffe im öffentlichen Nahverkehr nur durch einen ganzheitlichen Ansatz, der auf dem Zusammenspiel verschiedener Präventions-, Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen beruht, voll und ganz wirksam sein kann.

Der LCGB wird sich daher weiterhin unermüdlich dafür einsetzen, dass jeder Fahrer seinen Beruf in einem sicheren und respektvollen Arbeitsumfeld ausüben kann, in dem seine Sicherheit uneingeschränkt gewährleistet ist.

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