Der LCGB, Mehrheitsgewerkschaft, sowie der OGBL und der Schöffenrat der Stadt Ettelbrück haben am 29. Juni 2026 den ersten Kollektivvertrag für die 83 Beschäftigte der Stadtverwaltung unterzeichnet.
Diese Unterzeichnung stellt einen wichtigen Meilenstein für den Sozialdialog bei der Stadt Ettelbrück dar und zeugt vom gemeinsamen Willen der Sozialpartner und der Kommunalbehörde, den Beschäftigten moderne, gerechte und attraktive Arbeitsbedingungen zu gewährleisten.
Der neue Kollektivvertrag ist eng mit dem Kollektivvertrag für Staatsarbeitnehmer verknüpft und gewährleistet somit die Einheitlichkeit der Rechte und Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst. Er übernimmt die wesentlichen Bestimmungen dieses Kollektivvertrags und sieht gleichzeitig mehrere spezifische Verbesserungen zugunsten der Beschäftigten der Stadt vor.
Zu den ausgehandelten Zusatzleistungen zählen insbesondere:
- eine neue Gehaltstabelle sowie eine Gehaltstabelle für Personen in der beruflichen Wiedereingliederung;
- eine Dienstalterszulage von 10 Punkten nach 10 Dienstjahren;
- ein Urlaubsgeld in Höhe von 6 Punkten;
- die Erhöhung der „Totengräber“-Zulage;
- eine Telefonzulage in Höhe von 2 Punkten;
- die Verbesserung der Bereitschaftszulage.
Die Verhandlungen zu diesem Kollektivvertrag verliefen in konstruktiver Atmosphäre. Der Kollektivvertrag bleibt bis zum 30. April 2029 in Kraft.
Pressemitteilung des LCGB und des OGBL vom 30. Juni 2026
Kontakt:
Céline CONTER, Gewerkschaftssekretärin
Mobil: +352 691 733 027
E-Mail: cconter@lcgb.lu
Foto: ©Ville d’Ettelbruck
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