Am 26. Oktober 2026 nahm Arbeitsminister Marc Spautz als Gast an einer Sitzung des LCGB-Zentralvorstands teil. Im Mittelpunkt standen der Austausch, der Sozialdialog und die Solidarität.
Marc Spautz, der selbst lange Zeit als aktiver Gewerkschafter im LCGB tätig war, unterstrich, dass für ihn – ganz im Sinne des Leitmotivs des LCGB – der Mensch im Mittelpunkt steht. Dies gelte heute mehr denn je, insbesondere in einer Zeit, in der demokratische Werte weltweit, aber auch in Europa, zunehmend infrage gestellt werden.
Im Rahmen der Sitzung hob der Arbeitsminister hervor, dass das luxemburgische Sozialmodell beispielhaft sei und es in der Vergangenheit stets gelungen sei, gemeinsam Lösungen im Interesse der Menschen zu finden. Ein funktionierender Sozialdialog sei dabei nicht nur ein wichtiges sozialpolitisches Instrument, sondern trage auch dazu bei, demokratische Werte zu stärken, gesellschaftlichen Spannungen vorzubeugen und den sozialen Frieden zu sichern.
Darüber hinaus ging Marc Spautz kurz auf die Diskussionen im Begleitausschuss der Tripartite ein. In diesem Zusammenhang bekräftigte er, dass der Index erhalten bleibe und gesichert sei.
Abschließend thematisierte der Minister die aktuellen Herausforderungen, mit denen Luxemburg konfrontiert ist. Dazu zählen insbesondere die Entwicklung der Energiepreise und deren Auswirkungen auf die Versorgung, die Strominfrastruktur und die Mobilität. Weitere Schwerpunkte waren die Situation auf dem Arbeitsmarkt, insbesondere die Arbeitslosigkeit, der Plan zur Aufrechterhaltung der Beschäftigung, der Fachkräftemangel und die Ausbildung. Auch die Organisation der Arbeitszeit sowie die Bedeutung von Kollektivverträgen wurden angesprochen.
Der LCGB nutzte die Gelegenheit, um insbesondere auf die Herausforderungen der Beschäftigten im wachsenden und für die Gesellschaft unverzichtbaren Reinigungssektor aufmerksam zu machen. Dabei wurden konkrete Problemstellungen angesprochen und mögliche Lösungsansätze zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erörtert.
Im Anschluss entwickelte sich eine offene und konstruktive Diskussion, in der die Mitglieder des Zentralvorstands verschiedene arbeitsmarktpolitische Fragen und Anliegen der Arbeitnehmer zur Sprache brachten.
Der Besuch unterstrich die Bedeutung des direkten Dialogs zwischen Politik und Gewerkschaften bei der Gestaltung einer sozial ausgewogenen Arbeits- und Beschäftigungspolitik in Luxemburg.
Zurück zur Übersicht




























































