Angriff auf den Mindestlohn und den Sozialdialog

Die Verantwortlichen des LCGB sind heute zusammengekommen, um eine „Reaktion“ auf die die Weigerung der Regierung seit über 2 Jahren zu erörtern, den sozialen Mindestlohn anzuheben und Lösungen für Luxemburg zu finden. Der Mindestlohn ermöglicht auf dem aktuellen Niveau kein menschenwürdiges Leben. Zudem fordert eine europäische Richtlinie Luxemburg ausdrücklich dazu auf, eine Anhebung für ein dezentes Leben vorzunehmen. Zur Erinnerung: Luxemburg ist das Land mit der höchsten Quote an erwerbstätigen Armen („Working Poor“) in der gesamten EU. Zudem scheint es so, also ob diese Entscheidung bereits vor einem Jahr getroffen wurde. Der Sozialdialog wurde damit von der Regierung vollends ausgehebelt.

Für den LCGB ist klar: Eine starke Mobilisierung gegen diese Regierungspolitik, die die soziale Kohäsion massiv schwächt, ist notwendig. Zudem scheinen weitere Angriffe gegen die Arbeitnehmer im Privatsektor schon geplant: Arbeitszeiten, Kollektivverträge, Plattformarbeiter sind bereits im Visier der Regierungsverantwortlichen.

Seien Sie bereit, für Ihre Rechte einzutreten!

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