Gemeinde Erpeldange-sur-Sûre: Die Gewerkschaften setzen sich für die Arbeitnehmer ein

Am 5. März 2026 richteten der OGBL und der LCGB ein gemeinsames Schreiben an das Bürgermeister- und Schöffenkollegium bezüglich eines geplanten externen Audits innerhalb der Gemeindeverwaltung. Dieses heikle Verfahren wurde von der Gemeinde eingeleitet, ohne dass die betroffenen Arbeitnehmer darüber informiert worden wären.

Die national repräsentativen Gewerkschaften forderten, dass innerhalb von 14 Tagen, folgendes geklärt wird:

  • vollständige Transparenz hinsichtlich der Ziele, der Methodik und des Zeitplans dieses Audits;
  • die Identität des beauftragten externen Unternehmens;
  • konkrete Garantien zum Schutz der Arbeitnehmerrechte (Kollektivvertrag, DSGVO):
  • die Einbeziehung der Sozialpartner im weiteren Verlauf dieses Prozesses.

Bis heute ist dieses Schreiben unbeantwortet geblieben. Aus diesem Grund haben sich die Gewerkschaftssekretäre des OGBL und des LCGB diese Woche vor Ort begeben, um sich direkt bei den Beschäftigten zu informieren, die echte Besorgnis über die möglichen Folgen dieses Audits für ihre Arbeitsbedingungen äußern.

Die Beschäftigten stehen nicht allein da. Der OGBL und der LCGB wachen über ihre Belangen.

Zurück zur Übersicht