Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr: Der LCGB fordert rasche und konkrete Maßnahmen!

Der LCGB, die größte Gewerkschaft im Transportsektor, begrüßt die Ankündigung des Mobilitätsministeriums, endlich die Möglichkeit zu prüfen, Sicherheitskräfte auf den Linien des RGTR-Netzes einzusetzen. Diese Ankündigung geht in die Richtung einer Forderung, die der LCGB schon seit langem vertritt.

Aber die Lage ist eindeutig: Die Situation vor Ort hat sich erheblich verschlechtert und ist mittlerweile unhaltbar geworden.

Übergriffe im öffentlichen Nahverkehr sind keine Einzelfälle mehr. Sie nehmen in besorgniserregender Weise zu, insbesondere am späten Nachmittag und am Abend, und setzen Fahrer und Personal täglich unzumutbaren Risiken aus. Hinter diesen Zahlen stehen Arbeitnehmer, die in Angst arbeiten, in einem Klima wachsender Unsicherheit. Es reicht: Das muss sofort aufhören!

Seit Jahren schlägt der LCGB Alarm, um diesem Phänomen Einhalt zu gebieten. Zu lange blieben diese Appelle ohne konkrete Reaktion. Heute geht es nicht mehr darum, zu zögern, sondern zu handeln, bevor es zu einer Tragödie kommt!

Die derzeitige Untersuchung durch das Ministerium ist ein erster Schritt, muss aber unbedingt von schnellen, sichtbaren und wirksamen Maßnahmen gefolgt werden. Der LCGB sagt ganz klar: Es muss jetzt Taten statt Worte geben!

Der Einsatz von Sicherheitspersonal auf den RGTR-Strecken muss unverzüglich umgesetzt werden, vorrangig auf den am stärksten betroffenen Strecken und zu den kritischsten Zeiten, wie es der LCGB bereits gefordert hat.

Da sich diese Maßnahme bei der Bahn bereits bewährt hat, darf die Sicherheit der Beschäftigten zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr von Pilotprojekten oder langwierigen Überlegungen abhängen.

Vor diesem Hintergrund fordert der LCGB zudem die Umsetzung eines umfassenden und ehrgeizigen Plans, der Folgendes umfasst:

  • eine verstärkte Präsenz von Personal vor Ort;
  • angepasste Sicherheitskabinen für die Fahrer;
  • Nulltoleranz gegenüber Übergriffen;
  • konkrete und systematische Betreuung der Opfer.

 

Angesichts der Dringlichkeit der Lage fordert der LCGB jedoch, dass der ursprünglich für den 21. Juli 2026 geplante „Lenkungsausschuss für Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr“ vorgezogen wird, um jede Tragödie zu verhindern.

Die Gewerkschaft erinnert daran, dass die Beschäftigten im öffentlichen Nahverkehr einen unverzichtbaren Dienst für die Bevölkerung leisten. Im Gegenzug haben sie das Recht auf sichere, würdige und respektvolle Arbeitsbedingungen.

Der LCGB wird sich weiterhin voll und ganz dafür einsetzen, dass diese Forderung vor Ort konkrete Realität wird.

Sicherheit ist kein unabwendbares Schicksal: Sie ist eine Verpflichtung und ein absolutes Muss!

 

Kontakt:        

Paul GLOUCHITSKI, Gewerkschaftssekretär

TEL.: +352 49 94 24-230
GSM:+352 691 733 023
E-Mail pglouchitski@lcgb.lu

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