Sozialplan: General Electric Intelligent Platforms Europe S.A.: LCGB trifft sich mit Arbeitsminister
Die Aktivitäten von GE-IP sollen bekanntlich an mehrere Standorte im europäischen Ausland delokalisiert werden. Das Unternehmen sieht sich aufgrund auslaufender und nicht verlängerter Mietverträge gezwungen, seinen derzeitigen Standort in Echternach zu verlassen. 45 Mitarbeiter könnten aufgrund dieser Entscheidung ihren Arbeitsplatz verlieren.
Zwar hat es Anstrengungen seitens des Wirtschaftsministeriums gegeben, um einen geeigneten luxemburgischen Standort für das Unternehmen zu finden. Das Generalmanagement von General Electric hat sich jedoch gegen diese Möglichkeit entschieden und ein Sozialplan war unvermeidbar. Diesbezügliche Verhandlungen haben am Mittwoch, den 3. Februar begonnen.
Positiv ist der Umstand, dass der Betrieb zahlreichen Mitarbeitern die Möglichkeit bieten will, mit an einen anderen Standort zu wechseln.
Weniger positiv ist jedoch, dass alle Mitarbeiter voraussichtlich bis zum Ende der Mietverträge (31. Juli 2010) arbeiten müssen, bzw. dass kein Angebot für freiwillige Abgänge vorgelegt wurde. Dieser Umstand erlaubt es den Mitarbeitern nicht, sich frühzeitig um einen neuen Arbeitsplatz zu bemühen.
Der Arbeitsminister sowie die Vertreter des nationalen Konjunkturkomitees haben jede sinnvolle Hilfestellung zugesagt und wollen aktiv an der Jobvermittlung für die betroffenen Arbeitnehmer mitwirken.
In der zweiten Verhandlungsrunde erklärte sich das lokale Management bereit, einen Austausch mit dem Sekretariat des Konjunkturrates zu führen und jede sich anbietende Hilfestellung in Anspruch zu nehmen. In der gleichen Sitzung wurde eine Diskussionsgrundlage für einen Sozialplan vorgelegt. Die Vertreter der Belegschaft werden hierzu am nächsten Dienstag Stellung beziehen.
Daneben bemüht sich der LCGB seit Bekannt werden der GE-IP - Pläne um die Zukunft der Mitarbeiter.
In diesem Rahmen ist eine innerbetriebliche Sitzung mit dem luxemburgischen Arbeitsamt in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit (Bitburg) geplant.
Mitgeteilt vom LCGB, am 5. Februar 2010.












