Regierung muss Antworten liefern!
Für den LCGB reicht es nicht, nur das Tripartite-Abkommen einzuhalten. Die Parteien müssen auch auf den enormen Kaufkraftverlust reagieren. Deshalb folgende Forderungen des LCGB:
- eine Anpassung des sozialen Mindestlohns, höher als die Lohnentwicklung
- eine weitere Anpassung der Renten ab Januar 2009, der Lehrlingsentschädigung und des RMG
- eine Verdoppelung der Heizkostenzulage
- weitere Steuergutschriften, wie die Verallgemeinerung des Arbeitnehmerfreibetrags
- eine weitere Anpassung der Steuertabellen über 6% hinaus.
Der LCGB erinnert auch daran, dass er die Indexfrage zum Wahlkampfthema 2009 machen wird, weil noch immer nicht klar ist, welchen Index die Parteien und somit die neue Regierung überhaupt wollen. Auf jeden Fall fordert der LCGB, dass der Indexmechanismus nach 2009 wieder integral hergestellt wird und der Index-Warenkorb in seiner Zusammensetzung und Gewichtung den realen Kaufkraftgewohnheiten der Bürger Rechnung trägt.
Für den LCGB ist es auch unverständlich, dass 2 Jahre nach der Tripartite der „Pacte logement“ noch immer nicht gestimmt ist. Das Gesetz über die Wohnungsbauoffensive muss also so schnell wie möglich durch das Abgeordnetenhaus. Außerdem müssen die individuellen Beihilfen grundlegend reformiert und verbessert werden.
Last but not least sei noch darauf hingewiesen, dass der LCGB seine Dienstleistungen für Grenzgänger ausbaut. Neben den Sprechstunden und Informationsabenden in Perl, in Konz bei Trier und in Merzig wird jetzt in Bitburg ein Büro für deutsche Pendler eröffnet. Ebenso wird der LCGB eine Beratungsstelle in Thionville einrichten. Hierzu gab der Exekutivvorstand gestern ebenfalls grünes Licht.
Mitgeteilt vom LCGB am 6. Mai 2008












