Brasserie de Luxembourg: Plan de Maintien dans l’Emploi

Am 1. Juli wurden die Sozialpartner darüber informiert, dass das Grundstück und die Gebäude der Diekircher Brauerei - nunmehr definitiv - verkauft sind. Im gleichen Atemzug wurde mitgeteilt, dass eine Restrukturierung in Form eines sogenannten „Plan de Maintien dans l'Emploi" durchgeführt werden muss. So sollen 20 Arbeitsplätze bis Ende des Jahres abgebaut werden.

Die Logistik wird entgegen vorheriger Absichten nur mehr teilweise ausgegliedert. Davon betroffen seien 6 Arbeitnehmer. Weitere 7 sind für den Vorruhestand vorgesehen. 4 Zeitverträge sollen nicht verlängert werden. 3 Arbeitnehmer sollen anderwärtig untergebracht werden. In Diekirch soll ein „Customer Service Center" entstehen, wodurch weiterer Arbeitsplatzabbau vermieden werden soll.

Das vorliegende Paket sieht wesentlich günstiger aus, als die Schließung, welche noch im Januar programmiert war. Dennoch gibt es keine langfristige Garantie für die Arbeitsplätze.
Desweiteren bestehen Pläne, eine neue Braustätte an einem anderen Ort, in der näheren Umgebung von Diekirch, zu errichten. Vorstellbar wäre ein Standort in der vorgesehenen Industriezone Friedhaff. Diese Absichten sind aber noch nicht ausgereift genug um sich derzeit ein Urteil zu bilden. Im schlimmsten Fall, ist die Ankündigung eines Neubaus nur Vorwand um das spekulationsträchtige Grundstück am Diekircher Bahnhof zu versilbern.

Da in der Vergangenheit schon mehrmals Absichten der Brauereileitung geändert wurden, werden die Gewerkschaften LCGB und OGB-L weiterhin wachsam bleiben und die Interessen der Arbeitnehmer verteidigen.

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