Entreprise des P&T: Eklat bei Post-Verhandlungen

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Im Rahmen der heutigen Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften und der Post-Direktion um die „Agenda 2012“, das Restrukturierungspapier und -programm der Post, kam es zu einem Eklat. So orientieren sich die Überlegungen bzgl. der Zukunftsstrategie der Post-Leitung im Rahmen der zukünftigen Postverteilung am Mindestlohn. Eine Diskussionsbasis, welche der LCGB in der 3.500 Mitarbeiter zählenden Post-Gruppe mit ihrer historisch gewachsenen Gehälter- und Betriebsstruktur als inakzeptabel bewertet.

Die Luxemburgische Post zeichnete sich jahrelang durch ein gesundes und funktionierendes Personalgefüge aus, welches nun von ihrem Management aufs Spiel gesetzt wird.

So verließ die Direktion der EPT mitten im Verlauf der heutigen Gespräche den Verhandlungstisch. Dieser absolut unverhältnismäßige Vorgang riskiert, den Gesamtverlauf der Gespräche äußerst negativ zu beeinflussen. Diese Art des Sozialdialogs ist gefährlich und deshalb fordert der LCGB die Post-Direktion auf, schnellst möglichst wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Andernfalls sieht sich der LCGB gezwungen, für eine Post-Tripartite zu plädieren, bzw. die politisch Verantwortlichen auf den Plan zu rufen um vernünftige, gangbare und zumutbare Lösungen und Modelle auszuarbeiten, die es der Post und seinem Personal erlauben werden, die Zukunft im positiven Sinne zu gestalten.
Diesbezüglich hat die LCGB-Post-Sektion, in ihrer Generalversammlung, ihre Marschroute in Form einer Resolution festgelegt!

Resolution LCGB Agenda 2012.pdf

 

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